Favicon – Das wichtigste 512×512 Pixel Quadrat
Kennst du das kleine Logo links oben im Browser-Tab, direkt neben dem Seitentitel? Das ist das Favicon. Der Begriff ist eine Kurzform für „Favorite Icon“. Es wirkt auf den ersten Blick unscheinbar, ist aber für das Branding und die User Experience (UX) extrem wichtig. Ohne dieses kleine Detail wirkt eine Website schnell unfertig oder wie eine generische Baukasten-Seite.
Warum wir das sauber aufsetzen sollten:
- Orientierung: Wenn ein User 20 Tabs offen hat (was heute Standard ist), hilft oft nur das Favicon, deine Seite im Browser-Chaos schnell wiederzufinden.
- Vertrauen: Es ist ein unbewusstes Signal für Professionalität. Fehlt es, sehen User oft nur das leere Standard-Symbol des Browsers, was Zweifel an der Qualität der Seite wecken kann.
- Mobile First: Auf Smartphones (iOS und Android) wird das Favicon oft als App-Icon genutzt, wenn jemand deine Seite zum Homescreen hinzufügt.
Technische Umsetzung in WordPress
Früher war das Format .ico Standard und die Erstellung oft nervig. Heute regelt WordPress das deutlich entspannter für uns.
- Format: Wir nutzen idealerweise ein PNG.
- Größe: Leg das Bild mit mindestens 512×512 Pixeln an. WordPress skaliert das dann automatisch für alle nötigen Ausgabegrößen (Browser-Tab, Lesezeichen, iPhone-Homescreen) runter.
- Transparenz: Achte auf einen transparenten Hintergrund, damit es im „Dark Mode“ des Browsers nicht wie ein weißer Fremdkörper aussieht, sondern sich organisch einfügt.
Du findest die Einstellung im WordPress-Backend meistens unter Design > Customizer > Website-Informationen. Dort einfach das Bild hochladen, speichern, und der Browser zieht sich das neue Icon.

