Gutenberg

Gutenberg (Der WordPress Block Editor)

Wenn man heute eine frische WordPress-Installation aufsetzt, landet man fast immer direkt hier: im Gutenberg-Editor. Er wurde mit WordPress 5.0 eingeführt und hat das CMS komplett umgekrempelt. Früher gab es einen simplen Text-Editor, der eher an Word erinnerte. Heute bauen wir Webseiten modular auf.

Was ist das Prinzip?

Das Kernkonzept von Gutenberg sind die sogenannten „Blöcke“. Egal ob Überschrift, Absatz, Bild, Galerie oder ein Button – jedes Element auf deiner Seite ist ein eigenständiger Block. Das hat den riesigen Vorteil, dass du Inhalte hin- und herschieben kannst, ohne dass dir das Layout zerschießt. Es ist der Schritt weg vom reinen Bloggen hin zum echten Site-Building.

Warum solltest du Gutenberg nutzen?

Viele hingen lange am alten „Classic Editor“. Aber die Entwicklung geht klar Richtung „Full Site Editing“ (FSE). Das bedeutet, du bearbeitest bald nicht mehr nur Beiträge, sondern auch Header, Footer und Templates direkt im Editor.

Hier sind die Fakten, warum der Umstieg Sinn macht:

  • Performance: Gutenberg generiert im Hintergrund deutlich schlankeren Code als die meisten schweren PageBuilder wie Elementor oder Divi. Das freut Google und deine Besucher.
  • Zukunftssicherheit: Das ist der Core-Standard von WordPress. Plugins und Themes werden primär hierfür entwickelt. Wer beim alten Editor bleibt, reitet ein totes Pferd.
  • Flexibilität: Du kannst Blöcke als „Wiederverwendbare Blöcke“ speichern. Hast du einen Call-to-Action, den du unter jedem Artikel brauchst? Einmal bauen, überall einfügen.

Fazit

Gutenberg ist am Anfang vielleicht ungewohnt, wenn du „das alte WordPress“ kennst. Aber sobald der Groschen gefallen ist, merkst du, wie mächtig das System ist. Es ist der Mittelweg zwischen einfacher Bedienung und technischer Freiheit, ohne dass du direkt im Code wühlen musst.