Was bedeutet eigentlich WYSIWYG?
Wenn wir über Content Management Systeme wie WordPress sprechen, fällt oft dieser Begriff. Er klingt kompliziert, ist aber eigentlich die Basis dafür, dass du deine Website heute ohne Informatik-Studium bedienen kannst.
Hier ist der Check, was dahintersteckt:
- Die Definition: WYSIWYG ist ein Akronym und steht für „What You See Is What You Get“. Auf Deutsch bedeutet das ganz pragmatisch: Was du siehst, ist das, was du bekommst. Die Idee ist, dass du während der Bearbeitung im Editor (Backend) genau das siehst, was deine Besucher später auf der fertigen Website (Frontend) sehen.
- Der Nutzen: Früher musstest du Inhalte in abstrakten Code-Zeilen schreiben und hoffen, dass es am Ende gut aussieht. Mit einem WYSIWYG-Editor kannst du Texte formatieren, Bilder platzieren und Tabellen bauen, während du das visuelle Endergebnis direkt vor Augen hast. Das macht die Arbeit im Alltag massiv schneller.
- Die Einschränkung: Im modernen Webdesign ist der Begriff mit Vorsicht zu genießen. Da Websites heute „responsive“ sind (sich also an Handy, Tablet und Desktop anpassen), ist das „What You Get“ variabel. Ein Bild, das auf deinem großen Monitor rechts neben dem Text steht, rutscht auf dem Smartphone vielleicht darunter.
Fazit für deine Arbeit
Moderne Editoren wie der WordPress Gutenberg Editor versuchen, WYSIWYG so gut wie möglich umzusetzen. Sie sind das Werkzeug, mit dem wir die Seite einmal sauber aufsetzen, damit du sie danach einfach pflegen kannst. Verlass dich aber nie zu 100% auf die Ansicht im Editor, sondern nutze immer die Vorschaufunktion, um sicherzugehen, dass auf mobilen Geräten nichts verrutscht.

