Was ist ein Permalink?
Kurz gesagt: Der Permalink ist die dauerhafte Adresse (URL), unter der ein bestimmter Artikel, eine Seite oder ein Produkt in deinem Blog oder Webshop zu finden ist. Das „Perma“ steht dabei für „permanent“, also dauerhaft. Das Ziel ist, dass dieser Link sich idealerweise nie verändert, damit Verlinkungen von anderen Webseiten oder Lesezeichen deiner Besucher auch noch in Jahren funktionieren.
Warum die Struktur entscheidend ist
Viele unterschätzen, wie wichtig eine saubere URL-Struktur für den Erfolg einer Website ist. Es geht hier nicht nur um Technik, sondern um Psychologie und Auffindbarkeit.
- Suchmaschinenoptimierung (SEO): Da Google die Wörter in der URL liest und indexiert, helfen sprechende Links der Suchmaschine zu verstehen, worum es auf der Seite geht. Eine URL wie
deine-seite.de/was-sind-permalinksrankt besser alsdeine-seite.de/?p=123. - Vertrauen und Usability: Wenn ein Nutzer mit der Maus über einen Link fährt, sieht er unten im Browser die Zieladresse. Eine klare Struktur wie
.../leistungen/webdesignschafft sofort Vertrauen und Orientierung, während kryptische Zeichenfolgen oft unseriös wirken.
Die richtige Einstellung in WordPress
Standardmäßig ist WordPress nach der Installation oft noch auf eine reine ID-Struktur eingestellt. Das solltest du sofort ändern, bevor du Inhalte veröffentlichst. Du findest das unter Einstellungen > Permalinks.
- Meine Empfehlung: Wähle die Option „Beitragsname“. Das erzeugt URLs wie
deine-seite.de/beispiel-beitrag/. Das ist sauber, lesbar und für Google optimal, da keine unnötigen Datumsinformationen die URL aufblähen (es sei denn, du bist eine klassische Nachrichtenseite). - Das No-Go: Vermeide die Einstellung „Einfach“. Hier werden Seiten nur mit einer ID (z.B.
?p=123) ausgegeben. Das sagt weder dem Nutzer noch der Suchmaschine irgendetwas über den Inhalt.
Wichtig zu wissen: Nachträgliche Änderungen
Hier musst du extrem aufpassen. Wenn deine Seite schon länger online ist und du die Permalink-Struktur änderst, ändern sich schlagartig alle Adressen deiner Unterseiten.
- Das Risiko: Alle alten Links, die Google indexiert hat oder die auf Social Media geteilt wurden, führen plötzlich ins Leere (Fehler 404). Dein Ranking würde massiv abrutschen.
- Die Lösung: Planst du eine Umstellung bei einer bestehenden Seite, musst du zwingend 301-Weiterleitungen (Redirects) einrichten. Diese sagen der Suchmaschine: „Die Seite ist permanent umgezogen, bitte folge der neuen Adresse.“

