Media Library

Media Library (Mediathek)

Die Media Library ist das digitale Herzstück deiner WordPress-Installation, wenn es um visuelle Inhalte und Dokumente geht. Hier landen alle Dateien, die du per Drag & Drop in deine Beiträge oder Seiten ziehst: Bilder, Videos, PDFs und Audio-Dateien.

Viele Nutzer behandeln die Mediathek leider wie eine „Rumpelkammer“. Dabei ist eine sauber geführte Media Library entscheidend für die Performance deiner Website und dein SEO-Ranking. Wenn wir hier von Anfang an Struktur reinbringen, sparst du dir später stundenlanges Suchen.

Hier sind die wichtigsten Punkte für den professionellen Umgang:

  • Dateigrößen minimieren: Nichts bremst eine Seite mehr aus als unkomprimierte Bilder direkt von der Kamera. Ein Bild sollte im Web selten größer als 300KB sein. Tools wie TinyPNG oder Plugins wie Smush helfen dir, das automatisch zu regeln.
  • Sprechende Dateinamen: Bevor du eine Datei hochlädst, benenne sie sinnvoll um. DCIM_4829.jpg sagt Google nichts. roehler-nrw-webdesign-beratung.jpg hingegen ist ein klares Signal für Suchmaschinen.
  • Alt-Texte pflegen: Der „Alternative Text“ ist Pflicht. Er beschreibt das Bild für blinde Nutzer (Screenreader) und hilft Google, den Inhalt des Bildes zu verstehen. Das ist keine Kür, sondern Basisarbeit für Barrierefreiheit und SEO.
  • Formate beachten: Für Fotos ist JPG oder das moderne WebP der Standard. Für Grafiken und Logos mit transparentem Hintergrund nutzt du PNG oder besser SVG (Vektorgrafik).
  • Ordnung halten: WordPress sortiert standardmäßig nur chronologisch nach Upload-Datum. Wenn du viele Assets hast, lohnt sich der Einsatz von Plugins, die dir echte Ordnerstrukturen ermöglichen, damit du deine Kampagnen-Bilder oder Dokumente auch nach 6 Monaten noch wiederfindest.