Kommentar (WordPress Glossar)
Ein Kommentar ist im Kern eine nutzergenerierte Rückmeldung auf einen Beitrag oder eine Seite deiner WordPress-Instanz. Es ist das Feature, das aus einem statischen Monolog einen Dialog macht. Standardmäßig bringt WordPress eine eingebaute Kommentarfunktion mit, die tief im System verankert ist.
Warum Kommentare relevant sind
Viele schalten die Funktion ab, aber richtig eingesetzt, ist das ein mächtiges Tool. Hier ist der Grund:
- User Generated Content: Suchmaschinen werten Kommentare als frischen, einzigartigen Inhalt. Wenn unter deinem Artikel diskutiert wird, signalisiert das Relevanz und kann dein Ranking verbessern.
- Kundenbindung: Wenn Besucher Fragen stellen oder Feedback geben können, bauen sie eine Beziehung zu deiner Marke auf. Das schafft Vertrauen, besonders im eCommerce Umfeld.
- Social Proof: Eine lebhafte Diskussion unter einem Beitrag wirkt auf neue Besucher wie ein gut besuchtes Restaurant. Es zeigt, dass hier „was los ist“.
Wichtig zu wissen:
Die Standard-Einstellungen von WordPress sind oft zu offen. Wenn du Kommentare zulässt, musst du das Thema Spam-Abwehr (z.B. via Antispam Bee) und DSGVO-Konformität sauber aufsetzen. Sonst rutschen dir Spam-Bots in die Datenbank oder du sammelst IP-Adressen, die du nicht speichern darfst.
Die technische Steuerung
Du hast im Backend unter „Einstellungen > Diskussion“ die volle Kontrolle. Meine Empfehlung ist meistens:
- Moderation: Stelle ein, dass der erste Kommentar eines Autors immer manuell freigegeben werden muss. Danach läuft es automatisch, sofern der Nutzer schon bekannt ist.
- Pflichtfelder: Name und eMail sollten Pflicht sein, um die Hürde für Trolle etwas höher zu legen.
- Schließung: Du kannst festlegen, dass die Kommentarfunktion für Artikel, die älter als z.B. 14 Tage sind, automatisch geschlossen wird. Das hält den Moderationsaufwand gering.

