Was sind Breadcrumbs?
Jeder kennt Hänsel und Gretel. Um den Weg zurückzufinden, haben sie Brotkrumen (englisch: Breadcrumbs) gestreut. Im Webdesign funktioniert das Prinzip genau gleich, nur digital und ohne böse Hexe.
Breadcrumbs sind eine sekundäre Navigationshilfe, die meistens oben auf einer Unterseite steht. Sie zeigt dem Besucher den Pfad von der Startseite bis zu seiner aktuellen Position an.
Ein klassisches Beispiel sieht so aus: Startseite > Blog > Online Marketing > Was sind Breadcrumbs?
Warum du Breadcrumbs auf deiner Website brauchst
Es gibt zwei massive Gründe, warum ich dir rate, diese Navigation immer zu aktivieren:
- Benutzerfreundlichkeit (Usability): Wenn ein User über Google direkt auf einer Unterseite landet, weiß er oft nicht, wo er sich im großen Ganzen befindet. Mit einem Klick auf die übergeordnete Kategorie in der Breadcrumb-Leiste kann er sich orientieren, anstatt genervt abzuspringen. Das hält die „Bounce Rate“ niedrig.
- SEO-Relevanz: Google liebt Struktur. Suchmaschinen nutzen Breadcrumbs, um die Hierarchie deiner Website besser zu verstehen. Wenn das technisch sauber aufgesetzt ist, zeigt Google diese Pfade sogar direkt in den Suchergebnissen an. Das sieht vertrauenswürdiger aus und erhöht die Klickrate.
Wie binde ich das in WordPress ein?
Die meisten modernen Themes haben Breadcrumbs bereits integriert. Falls nicht, lässt sich das über SEO-Plugins wie Yoast SEO oder RankMath mit wenigen Klicks lösen. Wichtig ist hierbei, dass das Design dezent bleibt und nicht von der Hauptüberschrift ablenkt.
Fazit
Breadcrumbs sind ein „No-Brainer“ im Webdesign. Sie kosten fast keinen Platz, helfen dem User bei der Orientierung und sorgen dafür, dass Google deine Seitenstruktur besser indexiert.

